Montag, 16. Juni 2014

Kokos-Curry-Kartoffeln

In letzter Zeit hab ich häufiger gelesen wie toll und gesund Kokosöl doch sei. Und da ich fast alles mal ausprobieren muss, ist letzten Samstag eine Packung Kokosöl in meinen Einkauf gewandert. Heute hatte es dann seine große Premiere.
Als Rezept kann ich das ganze eigentlich kaum bezeichnen, es sind halt ganz simple Bratkartoffeln, aber die Kombination mit Kokos und Curry ist mal was anderes.

Für eine Beilagenportion hatte ich:

4 mittelgroße Kartoffeln
10g Kokosöl
viel Currypulver
etwas Kräutersalz

Die (rohen) Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Kokosöl in der Pfanne erhitzen, Kartoffeln dazugeben, mit ordentlich Currypulver und ein wenig Kräutersalz würzen und so lange braten bis sie außen schön kross und innen weich sind.
Einen ganz leichten Hauch von Kokos konnte man erahnen. Das nächste Mal werde ich wohl noch ein wenig mehr von dem Öl und weniger Currypulver nehmen.

Sonntagsläufe: Der See ruft

Gestern stand wieder ein langer Sonntagslauf an. Nach dem erfolgreichen Test letzten Sonntag ging es wieder an den Kemnader See.
Bisher bin ich meist direkt von der Haustür aus mit mehr oder weniger vielen Schleifen rumgelaufen, bis ich mein Kilometerziel erreicht hatte. Aber zum einen gibt es landschaftlich schönere Ecken als 4-spurige Hauptstraßen und Wohngebiete und zum anderen ist meine direkte Nachbarschaft ziemlich hügelig, was auf Dauer auch keinen Spaß macht.
Die Strecke um den See ist schön eben, man hat die freie Auswahl zwischen Fußgänger-, Inliner- und Radweg (wobei der Inlinerweg definitv am wenigsten befahren ist) und so ein See bietet doch einfach den schöneren Anblick.


Je nachdem wie ich laufe, kann ich so zwischen 10 und 20 km laufen ohne dauernd im Kreis laufen zu müssen. Gestern hab ich direkt am See gestartet und bin nach einer Runde um den See bis nach hause gelaufen. Insgesamt 17 km. Die letzten 4 bis 5 km vom See zu mir waren nicht ganz so schön, weil es da dann permanent leicht bergauf ging und ich war am Ende auch echt froh als ich endlich ankam. Gedauert hat der Spaß gute 2 Stunden.

Danach gabs dann zur Regeneration erstmal noch einen schönen

Erdbeer-Bananen-Protein-Shake

aus
200g Erdbeeren
1 Banane
10g neutrales Eiweißpulver (ich habe Reisprotein genommen)
200ml Mandelmilch


Sehr lecker und erfrischend!

Samstag, 14. Juni 2014

Back to life... und jetzt läuft sie auch noch

Lange ist der letzte Eintrag her, doch nun möchte ich hier wieder aktiver werden. Das Rührei ist wieder bei mir eingezogen und zum Essen hat sich noch eine weitere Leidenschaft gesellt: das Laufen.
Jahrelang hab ich steif und fest behauptet, ich sei einfach nicht fürs Joggen gemacht. Aber nachdem ich es dann nochmal langsam und vernünftig angegangen bin, fing es plötzlich doch an mir Spaß zu machen. Es ist ein entspannender Ausgleich nach langen Büro-Tagen und die ersten Erfolge hatte ich auch bereits. Nachdem ich vor einiger Zeit endlich die "magische Grenze" der 10 Kilometer in unter einer Stunde geknackt habe, konnte ich vor zwei Wochen auch Halbmarathon-Premiere feiern. Das war ein richtig schöner Lauf und wird auch mit Sicherheit nicht der letzte gewesen sein.

Auch wenn die Lust nach einem langen Arbeitstag und Sport noch in der Küche zu stehen nicht immer da ist, so sollte ich doch in Zukunft wieder mehr frisch kochen. Mittlerweile gibt es zwar wirklich eine recht große Auswahl an veganen Fertig- und Halbfertig-Produkten, aber so wirklich gut tut mir der ganze Junk nicht. Eine zeitlang habe ich mich größtenteils nach den "Vegan for Fit"-Rezepten ernährt und das tat auch richtig gut. Es wurde nur mit der Zeit etwas eintönig. Aber die Grundprinzipien sollen wieder Einzug in meine Küche halten: viel Obst und Gemüse, weniger (Halb-)Fertigprodukte, mehr frisch gekochte und selbstgemachte Gerichte.

Samstag, 24. August 2013

Melonen-Minz-Smoothie

Da der Greenie heut nachmittag so lecker war, schon seit Tagen ne Wassermelone in meinem Kühlschrank Platz wegnimmt und die Zitronenminze auf meinem Balkon nicht nur zur Deko gedacht war, gab es abends als Nachtisch direkt noch nen Smoothie =)

Zutaten (für 1 Glas)
etwa eine halbe Hand voll (Zitronen-)Minze
200g Wassermelone
100ml Wasser
50g ungesüßtes Apfelmark






War sehr minzig-erfrischend und trotzdem süß.

Rucola-Bananen-Greenie

Rucola-Bananen-Greenie

Zutaten (für 1 Glas)
1/2 Packung Rucola (etwa 60g - die Stiele hab ich ein wenig entfernt)
100ml Wasser
1 mittlere Banane
10g Zuckerrübensirup

 
Tolle cremige Konsistenz, aber noch gut mit nem Strohhalm zu trinken. War sehr bananig und gar nicht so scharf, wie ich das vom Rucola vermutet hätte.

Sonntag, 21. Juli 2013

Kartoffel-Bohnen-Salat

Bei den sommerlichen Temperaturen gibt es nichts besseres als nen Salat in der Mittagspause. Da mich ein bisschen Grünzeug mittags aber oft nicht satt und froh macht (vorallem wenns direkt nach der Arbeit noch zum Sport geht), bereite ich mir auch gerne mal Kartoffel- oder Nudelsalate vor.
Nachdem ich im Reformhaus vor kurzem auch noch vegane Mayo entdeckt hab (und die nun so langsam aufgebraucht werden muss), gabs in letzter Zeit, nach langer Abstinenz, auch mal wieder Salate mit Mayo.

Zutaten
(für 1 Portion)
etwa 300g Kartoffeln (geschält und gekocht waren es 250g)
100g Brechbohnen (TK)
1/2 Dose Kidneybohnen
1/2 große oder 1 kleine rote Paprika
25g (vegane) Mayo
Salz & Pfeffer

Zubereitung
Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden und zusammen mit den Bohnen in Salzwasser kochen. In der Zwischenzeit die Paprika kleinschneiden und die Kidneybohnen abtropfen und abspülen.
Die Kartoffeln und Bohnen noch warm mit Kidneybohnen, Paprika und der Mayo vermischen, pfeffern und evtl. noch salzen, alles gut vermengen und abkühlen lassen.

Super für die Mittagspause, wenn man nen Kühlschrank auf Arbeit hat. Bei mir gab es mittags dann noch paniertes Sojafilet dazu.


Kartoffel-Chili

Hätte ich gewusst das heute der bislang heißeste Tag des Jahres wird, hätte ich vermutlich was anderes als ein Chili geplant ;-) Aber nun waren alle Zutaten da und los ging es...

Zutaten
(für 2 - 3 Portionen)
etwa 600g Kartoffeln (geschält waren es dann noch 560g)
40g Sojaschnetzel
355g Kidneybohnen
je 1/2 rote und gelbe Paprika
2 Spitzpaprika
200g TK Brechbohnen
1 rote Zwiebel
1 Packung (500ml) passierte Tomaten
25g Rapsöl
Gemüsebrühepulver
Pfeffer, Kräutersalz, Chili, Paprika, alles was sonst noch scharf ist ;-)

Zubereitung
Die Sojaschnetzel in ausreichend Wasser mit etwas Gemüsebrühe etwa 20 min leicht köcheln lassen anschließend abgießen und gut ausdrücken (sonst spritzt es später beim Anbraten).
In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden, die Zwiebel wüfeln, die Paprika klein schneiden und die Kidneybohnen abgießen und abspülen.


Das Rapsöl in einem Topf oder einer großen Pfanne mit Deckel erhitzen, bei mittlerer erst die Zwiebel etwas glasig dünsten und die gut abgetropften Sojaschnetzel dazugeben und mit anbraten. Alles ordentlich würzen.
 


Anschließend die Kartoffelwürfel mit in die Pfanne geben und auch etwas mitbraten. Mit den passierten Tomaten aufgießen und mit Deckel bei niedriger bis mittlerer Hitze so lange köcheln lassen bis die Kartoffeln anfangen weich zu werden.  Dann Paprika sowie Kidneybohnen hinzugeben und ohne Deckel weiterköcheln lassen bis die passiertn Tomaten eingedickt sind. Wenn die Flüssigkeit schon verkocht ist, bevor die Kartoffeln ganz durch sind, einfach nocht etwas Wasser dazugeben. Die Brechbohnen am besten erst dazugeben, wenn der größte Teil der Flüssigkeit verdunstet ist, wenn die zu lange mitkochen, verkochen die sonst so sehr.
Bei Bedarf nochmal nachwürzen und fertig.






Dauert in der Zubereitung zwar ein wenig länger, dafür kann man es auch gut schon am Vormittag oder am Tag vorher bereits zubereiten.