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Mittwoch, 25. Juni 2014

Pudding mal anders

Eigentlich sollte es heute einen schön fruchtig-frischen Protein-Power-Shake aus Erdbeeren, Heidelbeeren und Banane geben. Irgendwie hab ich allerdings die Wirkung des Proteinpulvers unterschätzt, so dass mein Shake von der Konsistenz her eher einem Pudding ähnelte. Er war dennoch seh lecker und beim nächsten Mal werde ich versuchen in in Puddingförmchen zu füllen und zu stürzen. Wäre auf jeden Fall ein sehr gesunder Pudding-Ersatz.

Zutaten:
125g Erdbeeren
125g Heidelbeeren
1 mittelgroße Banane
15g neutrales Reisprotein-Pulver

5g Hanfsamen als Deko

Erdbeeren und Heidelbeeren pürieren, das Reisproteinpulver und die kleingeschnittene Banane dazugeben und nochmals gut pürieren.


Als ich den Shake ins Glas gegossen habe, war er noch dickflüssig, keine 5 Minuten später konnte man ihn dann wie Pudding löffeln.



Sonntag, 23. Dezember 2012

Weihnachtsbäckerei Teil 2: Spekulatius-Kipferl

Neulich war ich auf dem Weihnachtsmarkt und hab dort tolles Spekulatius-Gewürz entdeckt. Und da ich auch noch Spekulatius-Aufstrich im Küchenschrank stehen hatte, musste beides dran glauben und wurde zu Spekulatius-Kipferln verarbeitet.



Zutaten
(für ein Blech)
125g Mehl
50g Mandeln
25g Zucker
etwas Spekulatius-Gewürz
30g Spekulatius-Aufstrich
70g Margarine

zum Bestäuben
1 TL Puderzucker
1/2 TL Zimt

Zubereitung
Die Zutaten (Mehl bis Margarine) zu einem Mürbeteig verkneten und in Folie gewickelt 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend aus dem Teig Kipferl formen und mit Umluft bei 175°C ca. 20 Minuten backen.
Puderzucker und Zimt vermischen. Die Kipferl sobald sie aus dem Ofen kommen auf dem Blech zuammenschieben und mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen. Am Besten durch ein Haarsieb.

Freitag, 21. Dezember 2012

Weihnachtsbäckerei Teil 1: Nougat-Stollen

Kurz vor Weihnachten hab ich es dann doch nochmal geschafft mit der Weihnachtsbäckerei loszulegen. Das lag allerdings weniger an meiner Back-Unlust, sondern ganz einfach daran, dass ich nirgendwo veganes Nougat gefunden hab. Eine Kollegin hat mir dann freundlicherweise welches mitgebracht und am gleichen Tag hab ich abends beim Einkaufen dann auch noch welches entdeckt und dem Nougat-Stollen stand nichts mehr im Wege! :)



Zutaten
500g Mehl
1 Päckchen Backpulver
150g Zucker
50g gemahlenen Mandeln
2 EL Sojamehl
1 Prise Salz
220g Sojajoghurt
200g Pflanzenmagarine
eventuell etwas Amaretto oder ähnliches
150g Nougat
etwas Pflanzenmagarine und Puderzucker zum Dekorieren

Zubereitung
Die trockenen Zutaten (Mehl bis Salz) vermischen und mit dem Sojajoghurt und der Magarine zu einem Teig verkneten. Ich hatte ursprünglich das Sojamehl mit 4 EL Wasser verrührt zum Teig gegeben und etwas mehr Sojajoghurt, da der Sojajoghurt allerdings flüssiger als der Magerquark aus dem ursprünglichen Rezept ist, war der Teig am Ende sehr feucht. Der Stollen ist mir am Ende etwas auseinandergelaufen. 
Ein Schluck Amaretto oder ähnliches im Teig ist bestimmt auch lecker, ich hatte allerdings nichts da und wollte nicht nur deshalb was kaufen.
Das Nougat in kleine Stückchen schneiden und unter den Teig kneten. Dann den Teig in Stollenform bringen und bei 175°C (Umluft) ca. 45 Minuten backen.
Noch heiß mit etwas Magarine bestreichen und mit Puderzucker bestreuen.


Sonntag, 19. August 2012

Cranberry-Schoko-Muffins

Bald hab ich wieder einen voll funktionsfähigen Ofen zur Verfügung und kann nach Herzenslust backen :) Bis dahin gibts nochmal was Kleines, nämlich vegane Cranberry-Schoko-Muffins:

Zutaten
80g weicher Tofu
210ml Wasser
120 - 150g Zucker
3 Esslöffel Öl
1 Prise Salz
280g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
60g Back-Kakao
80g getrocknete Cranberries


Den Tofu mit dem Wasser pürieren, Zucker, Öl und Salz dazugeben und alles gut verquirlen.
Mehl, Backpulver und Kako vermischen, die verquirlten Zutaten und die Cranberries dazugeben und alles zu einem Teig verrühren und in 12 Muffin-Förmchen verteilen. Der Teig ist von der Konsistenz her sehr fest und klebrig.



Backofen auf 200°C vorheizen und die Muffins backen. Ich vermute in einem normalen Backofen werden sie so um die 20 Minuten brauchen.
Der Kakao ist mir etwas ausgerutscht, dadurch wurden sie sehr, sehr schokoladig und nicht so süß. Ich mag das total, wer nicht so den totalen Schokoflash braucht, nimmt vielleicht nur so 30g Kakao.
Von der Konsistenz her sind sie einiges fester als "normale" Muffins. Hatte sie schonmal ohne Kakao und mit Heidelbeeren statt Cranberries gemacht, da hben sie mich geschmcklich und von der Konsistenz her irgendwie an Hefeklöße erinnert.


Sonntag, 5. August 2012

Seidentofu-Blaubeer-Knusper-Dessert

So, nachdem meine Masterarbeit abgegeben, das Rühr-Ei ausgezogen und mein neuer Power-Pürierstab angekommen sind, habe ich wieder Zeit und Lust meine Küche ins Chaos zu stürzen und neue Rezepte auszutesten.
In einem Anfall von Experimentierwahn habe ich die Tage Seidentofu gekauft und heute mal versucht daraus was Genießbares zu zaubern. Rausgekommen ist ein Schichtdessert, das schnell geht, durch das Pürieren jede Menge Sauerei produzieren kann und optisch auf jeden Fall was hermacht.

Zutaten:
(für 2 große Portionen  oder 4 Dessertportionen)

1/2 Päckchen Vanille-Puddingpulver
300ml Sojadrink
30g Agavendicksaft
200g Seidentofu
400g TK-Heidelbeeren (oder andere Beeren)
evtl. passenden Likör oder Balsamico-Creme
70 - 100g Schoko-Knuspermüsli

Aus Puddingpulver, Sojadrink und Agavendicksaft einen nicht ganz so festen Pudding nach Anweisung kochen, den Seidentofu pürieren und unterheben.
Die Heidelbeeren (oder andere Beeren) auftauen lassen und pürieren. Wäre bestimmt auch lecker dabei noch nen Schuss passenden Likör dazuzugeben. Ich habe es mit ein wenig Balsamico-Creme probiert, war allerdings nicht mutig genug, sodass man davon nichts schmeckt.
Die Puddingcreme, Heidelbeermus und Knuspermüsli abwechselnd in mehr oder weniger dekorative Gläser Schichten und kaltstellen oder sofort verputzen.
Mit den Mengen kriegt man 2 Standard-Ikea-Gläser mehr als randvoll (das Knuspermüsli hat leider nicht mehr komplett oben draufgepasst ohne sofort wieder runterzupurzeln)


Wahrscheinlich würden 300g Heidelbeeren auch reichen, es war doch sehr Heidelbeer-lastig, aber trotz allem lecker :)

Montag, 23. April 2012

Kokos-Vanille-Creme und Rhabarber-Kompott

Ich liebe Raffaellos und vorallem diese Creme darin und war schon lange am Überlegen, wie man die wohl am Besten nachbauen kann. Jetzt habe ich mich endlich man daran versucht und herausgekommen ist eine leckere Kokos-Vanille-Creme:

Zutaten (für 1 Portion)
100g Kokosmilch
1 ordentlich gehäufter Teeläufel Vanille-Puddingpulver
50g Sojajoghurt Vanille
10g Agavendicksaft

Kokosmilch auf mittlerer Stufe erwärmen, Vanille-Puddingpulver mit etwas Wasser anrühren, zur Kokosmilch geben und so lange und Rühren auf dem Herd lassen, bis das ganze eine creme-artige Konsistenz hat. Vom Herd nehmen, Soja-Joghurt unterrühren und mit Agavendicksaft süßen und fertig ist eine leckere Creme.

Das Rühr-Ei war natürlich auch dabei


Die Creme eignet sich gut als Füllung für Pralinen.

Sie schmeckt aber auch zu Rhabarber-Ingwer-Bananen-Kompott richtig lecker:

Zutaten (ergibt insgesamt 1200g - also ne große Schüssel voll)
1kg Rhabarber (geputzt und geschnitten noch ca. 860g)
12g geriebener Ingwer
45g Rohrohrzucker
2 große Banane

Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden und mit etwas Wasser, dem geriebenen Ingwer und dem Rohrohrzucker auf mittlerer Stufe köcheln lassen, bis der Rhabarber weich ist. Klein geschnittene Bananen dazugeben und noch ein par Minuten weiterköcheln lassen.
Schmeckt lecker mit der Vanille-Kokoscreme, aber auch mit ganz einfacher Vanillesoße.